Simon Raiser ist ein bekannter deutscher Filmproduzent, der sich mit Leidenschaft, Kreativität und einem feinen Gespür für gesellschaftlich relevante Themen in der Filmbranche etabliert hat. Durch seine Arbeit hat er maßgeblich dazu beigetragen, die deutsche Film- und Dokumentationslandschaft zu prägen.
Biografie von Simon Raiser
| Merkmal | Information |
| Vollständiger Name | Simon Raiser |
| Geburtsjahr | ca. 1980 (geschätzt) |
| Geburtsort | Deutschland |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Filmproduzent, Regisseur |
| Bekannt für | Gesellschaftskritische Dokumentarfilme |
| Aktive Jahre | Seit Anfang der 2000er Jahre |
| Produktionsfirma | u. a. „Bildersturm Filmproduktion“ |
| Auszeichnungen | Deutscher Filmpreis, Grimme-Preis (nominiert und ausgezeichnet) |
| Wohnort | Berlin, Deutschland |
Frühes Leben und Ausbildung
Simon Raiser wuchs in Deutschland auf und zeigte schon früh Interesse an Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Themen. Während andere Jugendliche Filme konsumierten, interessierte sich Raiser für deren Entstehung – die Geschichten hinter den Bildern. Nach dem Abitur studierte er Medienwissenschaft und Filmproduktion, um seine Leidenschaft zu professionalisieren.
Sein Studium legte den Grundstein für eine Karriere, die sich zwischen dokumentarischer Tiefe und künstlerischem Anspruch bewegt.
Karrierebeginn von Simon Raiser

Zu Beginn seiner Karriere arbeitete Simon Raiser an kleineren Filmprojekten, bei denen er Erfahrung in allen Produktionsphasen sammelte – von der Konzeption über das Drehbuch bis hin zur Postproduktion. Mit seiner strukturierten Arbeitsweise und seinem Engagement für soziale Themen machte er schnell auf sich aufmerksam.
Sein Durchbruch kam, als er begann, mit etablierten Regisseurinnen und Regisseuren zusammenzuarbeiten, die seine Leidenschaft für realitätsnahe und gesellschaftlich relevante Filme teilten.
Gründung von Produktionsfirmen und wichtige Projekte
Simon Raiser war Mitgründer der renommierten Bildersturm Filmproduktion, die sich auf anspruchsvolle Dokumentarfilme und politische Formate spezialisiert hat. Unter seiner Mitwirkung entstanden zahlreiche preisgekrönte Projekte, die auf internationalen Festivals präsentiert wurden.
Einige seiner bekanntesten Werke beschäftigen sich mit Themen wie Migration, soziale Gerechtigkeit, politische Bewegungen und Menschenrechte. Dabei zeichnet ihn besonders der Mut aus, unbequeme Wahrheiten filmisch darzustellen.
Bedeutende Filme und Produktionen
Simon Raiser produzierte im Laufe seiner Karriere eine Vielzahl bemerkenswerter Dokumentarfilme, die nationale und internationale Beachtung fanden.
1. „Revision“ (2012)
Dieser Dokumentarfilm von Philip Scheffner, an dem Raiser als Produzent beteiligt war, beleuchtet ein politisch brisantes Thema: den Tod zweier Migranten an der deutsch-polnischen Grenze. Der Film wurde vielfach ausgezeichnet und gilt als eines der wichtigsten Werke im modernen deutschen Dokumentarfilm.
2. „And-Ek Ghes…“ (2016)
Ein weiterer Erfolg für Raiser: In diesem außergewöhnlichen Musikdokumentarfilm werden Roma-Familien porträtiert, die mit Liedern ihre Geschichten erzählen. Das Werk verbindet Poesie, Musik und Realität auf eindrucksvolle Weise.
3. „HAVARIE“ (2016)
Ein filmisches Experiment, das auf einer einzigen Videoaufnahme basiert. Raiser unterstützte das Projekt als Produzent, um eine außergewöhnliche Reflexion über Migration und mediale Wahrnehmung zu schaffen.
4. „Der zweite Anschlag“ (2018)
Dieser Dokumentarfilm behandelt die Perspektiven von Opfern rechter Gewalt in Deutschland. Raiser war an der Produktion beteiligt und trug dazu bei, dass das Thema öffentlich mehr Aufmerksamkeit erhielt.
Stil und Themenwelt
Simon Raisers Filme sind bekannt für ihre dokumentarische Präzision und emotionalen Tiefgang. Er bevorzugt Themen, die gesellschaftliche Missstände aufzeigen und Diskussionen anregen. Seine Arbeiten sind weder populistisch noch oberflächlich – sie laden zum Nachdenken ein.
Er legt besonderen Wert auf Authentizität. Seine Protagonistinnen und Protagonisten stehen im Mittelpunkt, nicht die Inszenierung. Damit schafft Raiser Nähe, ohne die kritische Distanz zu verlieren.
Internationale Anerkennung
Simon Raiser hat mit seinen Produktionen zahlreiche internationale Filmfestivals bereichert. Seine Werke liefen unter anderem auf der Berlinale, beim DOK Leipzig und auf dem International Documentary Film Festival Amsterdam (IDFA).
Diese internationale Präsenz trug dazu bei, das deutsche Dokumentarfilmschaffen weltweit sichtbarer zu machen.
Zusammenarbeit und Netzwerk
Raiser arbeitet regelmäßig mit bekannten Regisseurinnen und Regisseuren wie Philip Scheffner, Merle Kröger und Anne Kodura zusammen. Dieses kreative Netzwerk ermöglicht es ihm, komplexe Themen mit unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Durch sein Gespür für Talente und Inhalte hat er auch jungen Filmemacherinnen und Filmemachern den Weg in die Branche erleichtert.
Simon Raisers Einfluss auf den deutschen Dokumentarfilm
Simon Raiser gilt heute als einer der wichtigsten Impulsgeber des modernen deutschen Dokumentarfilms. Er brachte neue Formen des Erzählens in die Branche, indem er visuelle Kunst, Musik und politische Analyse miteinander verband.
Sein Ansatz steht exemplarisch für ein neues Verständnis des Dokumentarfilms: nicht als bloße Informationsquelle, sondern als emotionale und künstlerische Erfahrung.
Persönliches Leben
Obwohl Simon Raiser in der Öffentlichkeit präsent ist, hält er sein Privatleben weitgehend geheim. Es ist bekannt, dass er in Berlin lebt und dort Teil der lebendigen Filmszene ist. In Interviews betont er immer wieder, dass seine Arbeit für ihn mehr als nur Beruf – sie sei Berufung.
Seine Leidenschaft gilt der Förderung von Diversität und Menschlichkeit im Film.
Preise und Auszeichnungen
Im Laufe seiner Karriere wurde Simon Raisers mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet:
- Deutscher Filmpreis (Nominierung)
- Grimme-Preis (Auszeichnung)
- Preis der deutschen Filmkritik
- Berlinale Dokumentarfilmpreis (Teilnahme und Würdigungen)
Diese Anerkennungen spiegeln seine konsequente Haltung und seinen Einfluss auf die deutsche Filmkultur wider.
Zukunftsprojekte von Simon Raiser
Auch in Zukunft möchte Simon Raiser gesellschaftlich relevante Themen filmisch umsetzen. Er arbeitet an neuen Projekten, die sich mit globaler Migration, Umweltfragen und Identität befassen.
Sein Ziel bleibt, das Publikum zu sensibilisieren und Brücken zwischen Kulturen zu schlagen.
Fazit
Simon Raiser ist ein außergewöhnlicher Produzent, dessen Arbeit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus Beachtung findet. Mit seinem Engagement für soziale Themen und seiner künstlerischen Vision hat er die Dokumentarfilmkunst geprägt. Seine Filme stehen für Mut, Wahrhaftigkeit und die Kraft des Kinos, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
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Häufig gestellte Fragen zu Simon Raiser
Simon Raiser ist ein deutscher Filmproduzent, bekannt für gesellschaftskritische Dokumentarfilme und seine Arbeit bei der Bildersturm Filmproduktion.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Revision“, „And-Ek Ghes…“, „HAVARIE“ und „Der zweite Anschlag“.
Er ist bekannt für Filme, die soziale Gerechtigkeit, Migration und politische Themen sensibel und filmisch stark umsetzen.
Er lebt in Berlin und ist dort aktiv in der deutschen Filmszene tätig.
Ja, er wurde mehrfach nominiert und ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Filmpreis.
Er fokussiert sich auf Themen wie Menschenrechte, Migration, Identität und gesellschaftliche Verantwortung.

